Brigitte Romankiewicz
URBILDER DES VATERS

Auf der Suche nach dem "Großen Vater" führt uns Brigitte Romankiewicz zu den mythologischen Urbildern des Väterlichen: zu Uranos, Kronos und Zeus.
Sie zeigt, daß Väterlichkeit nur in geringem Maße eine naturgegebene psychologische Eigenschaft des Mannes ist. Sie ist nicht an die Person des leiblichen Vaters gebunden, nicht einmal an einen männlichen Träger.
Dennoch braucht es Väter und Vaterbilder, denn sie sind es, die unsere Entwicklung zum autonomen Menschen überhaupt erst ermöglichen.
"Über eines besteht eine große Übereinstimmung in der Jungschen Psychologie, daß nämlich die Beschädigungen, die Kinder durch ihre realen Eltern erfahren haben, nur durch den Gang zu den größeren, überpersönlichen Eltern, den archetypischen Eltern, geheilt und erlöst werden können."
(Ingrid Riedel)

248 Seiten
Euro 15,50 sFr 26,70
ISBN 3-926789-26-3

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Ursula Schulz (Hrsg.)
VÄTER
... es ist, als wüßten sie nichts von ihrer Kraft

Vätern ist es in der Regel viel zu wenig bewußt, daß ihre Eigenschaften, ihr Lebensstil, ihre Haltungen und Wertungen zu einem seelischen Bestandteil ihrer Kinder werden.
Der positive Vaterarchetypus, den wir in der Begegnung mit unserer inneren und äußeren Welt erfahren, ist eine herausfordernde und ausrichtende Instanz. Im besten Fall bewirkt er - im Zusammenspiel mit dem Mutterarchetypus - nicht nur den Aufbau einer gutfunktionierenden Ich-Struktur, sondern ein von Zuversicht und Autonomie getragenes Selbst-Bewußtsein. Wirkliche Väterlichkeit ist nicht eine Variante oder Kopie des Mutterseins, sondern eine Orientierung schenkende, Grenzen setzende und damit strukturierende Funktion.

180 Seiten
Euro 12,80 sFr 22,40
ISBN 3-926789-16-6

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