STENDEL - eine kleine Verlagsgeschichte

Gegründet wurde der Verlag 1987 von Dagmar Stendel-Kübler und ihrem Mann Roland Kübler.
Das erste Buch - "Das Lächeln des Regenbogens", ein Märchen nicht nur für Erwachsene - wurde in einer Auflage von 5000 Exemplaren hergestellt. Nach einer Mailingaktion an ca. 2000 Buchhändler war die erste Auflage innerhalb von drei Wochen verkauft. Mittlerweile liegt dieser Titel in der 17. Auflage vor.
Nach diesem erfolgreichen Start, wurden bis 1996 durchschnittlich ein bis zwei Bücher pro Jahr veröffentlicht.
"Die Mondsteinmärchen" von Roland Kübler (inzwischen in der 21. Auflage) sind inzwischen nahezu 350.000 mal verkauft worden und sind ins Japanische, Koreanische und Spanische übersetzt.

Im Herbst 1997 startete der Verlag, in Zusammenarbeit mit dem "Psychoanalytischen Institut, Stuttgarter Gruppe e.V.", eine Sachbuch-Reihe (STENDEL-THEMA), deren erste Titel sich mit den Themen "Väter" und "Angst" beschäftigen, aber auch spannende Einsichten in die Wirkung alter Mythen bietet, etwa in den Büchern "ODIN - Psychologischer Streifzug durch die germanische Mythologie" und "GILGAMESCH - Ein Weg zum Selbst" von Horst Obleser.

Neben der inhaltlichen Sorgfalt, fallen die Bücher des Stendel-Verlages auch durch ihre gestalterischen Besonderheiten auf. In den "Mondsteinmärchen" findet jeder Leser einen Edelstein als Lesezeichen, im "Märchenring" ist es ein echter Steinring und im Buch "Lichtauge" ist ein Moos-Achat verborgen.

Mit der Autorin Sigrid Früh, der wohl bedeutendsten Märchenforscherin und Märchensammlerin des deutschsprachigen Raumes und mit Roland Kübler, dem inzwischen wohl erfolgreichsten deutschsprachigen Märchenschriftsteller, hat der Verlag Stendel die Verbindung zwischen alten und neuen Märchen hergestellt. So legten Sigrid Früh und Roland Kübler 1997 eine Märchenanthologie mit Hör-CD vor ("Feuerblume - Märchen von Liebe, Lust und Leidenschaft") und arbeiten auch eng zusammen bei der Reihe "Märchen, Brauchtum, Aberglaube".

1999 übergab der Verlag die komplette Auslieferung seines Programms an die SVK (Stuttgarter Verlagskontor).